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ABuNA 20063. Paderborner Abenteuer- und Naturfotofestival Der Raum ist stockdunkel. Die Leinwand ist der einzig helle Punkt im Raum, auf den die Zuschauer gebannt blicken. Plötzlich werden sie in eine andere Welt entführt - in die Welt der Wildnis. Durch die Kameralinse hat Fotograf Florian Schulz diese Faszination festgehalten. Er nahm die Besucher des dritten Paderborner Abenteuer- und Naturfotofestivals (ABuNA) mit in die grenzenlose Pflanzen- und Tierwelt Nordamerikas. Florian Schulz ist aber nicht nur Fotograf. Eigentlich ist er auch Erzähler. Denn, das was ihn von vielen Kollegen unter-scheidet, ist, dass er die Tiere aus nächster Nähe in ihrem Lebensraum ablichtet. "Viele Fotografen lassen sich Tiere aus Käfigen irgendwo hinsetzen und foto- grafieren sie dann. Das will ich nicht", betont der der Reisende zwischen den Welten. Seit zehn Jahren kann er er sich der Anziehungskraft Nordamerikas nicht entziehen. Aus jedem seiner Fotos spricht die Achtung vor den Tieren. Deshalb weiß er auch Geschichten zu erzählen. Egal, ob er davon berichtet wie er sich als Kuh verkleidetete und muhend an eine Gruppe junger Füchse anschlich oder wie er einen Bartkauz dazu brachte ihm buchstäblich vor die Lins zu fliegen - er weiß, wovon er redet. Doch die rund 300 Gäste des ABuNA bekamen noch mehr zu sehen. Während Udo Bramsemann von seiner Radtour durch Island in Bildern erzählte, nahm Klaus-Oliver Welsow die Besucher mit zum Ayers Rock. Der bekannte Leica-Fotograf Peter Gebhard entführte in die Welt der kalifornischen Highways und der Schlaglochpisten am Amazonas. Bei der Diaschau vonTierfotograf Klaus Nigge konnten viele Besucher noch etwas lernen. Denn Wisente, eine europäische Bisonart, die einzig an der polnisch-weißrussischen Grenze neu angesiedelt werden konnte, kannten viele noch nicht. Die scheuen Tiere lassen Menschen nicht näher als 150 m an sich heran. Umsobeeindruckender die Nahaufnahmen von Klaus Nigge. Rund um das Festival gab es verschiedene Ausstelungen. So waren Marion Maurer und Franz Hasse aus dem Paderborner Raum vertreten. Internationaler Flair entstand durch die Ausstellung der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen. Die Gesellschaft brachte eine Auswahl der besten Fotos vom Wettbewerb "Europäischer Naturfotograf des Jahres" von 2005 mit. Somit reihten sich quietschende grüne Frösche an Löwenbabies und kämpfenede Gnus an Hasen. Das Publikum war begeistert. Karin Vahle aus Wewer war sogar mit drei Genarationen angereist. Sowohl ihre Eltern, als auch ihre Tochter Kira (4) waren fasziniert. "Hier ist einfach für jeden etwas dabei", so ihr Fazit. (Neue Westfälische 21.11.05)
Bilder v. l. © Klaus Nigge, © Peter Gebhard, © Florian Schulz
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